Erste überparteiliche Bürgerliste in Ladendorf

Themen: 

Informationsmaterial zum Artikel "Licht und Schatten"aus der 17. Aussendung (September 2017):

 Mail von GGR Ing. Pilwarsch an BM Ludwig

Anhang 1 (Flächenwidmungsplan bei Kauf 1972)

Anhang 2 (Flächenwidmungsplan 1997)

Anhang3 (Gutachten DI Trefoniuk 2016)

(Am 30.10.2017 wurde uns mitgeteilt, dass Herr DI Trefoniuk die Veröffentlichung seines Gutachtens nicht wünscht. Bei Fragen hierzu können Sie uns gerne kontaktieren.)

Anhang 4(Gutachten Dr.Schedlmayer 2016)

Anhang 5 (Schreiben Matzinger)

Anhang 6 (Schreiben Hager)

Anhang 7 (Schreiben DI Hois)

Anhang 8 (Schreiben Matzinger "Reparatur" eines Umwidmungsfehlers)

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

ÖVP braucht schnelles Geld --> Ladendorf verliert 400 000.- € !

Liebe Ladendorferinnen und Ladendorfer,
   Wie sie wahrscheinlich wissen, wurde in der letzten Gemeinderatssitzung am 02.09.2015 die Einmalzahlungsvariante für die Auszahlung des Entgeltes für die Windkrafträder beschlossen.


   Unsere Position ist klar:  Bei einer Sicherheit von 99,5 % verzichtet man nicht auf 400.000 Euro!
- Die ÖVP behauptet, sie scheue das Risiko von 0,5 %. Dies ist unrichtig, denn sie geht bei einem anderen Thema (Kredit für Wasserleitungssanierung) ein höheres Risiko ein, nur um einen etwas geringeren Zinssatz damit zu erkaufen.  
   - Mögliche Erklärung: ÖVP möchte explodierenden Schuldenstand möglichst     gering halten, auch wenn dies um mindestens 400.000 Euro erkauft werden muss.  
   - MUT hat detaillierte Berechnungen vorgelegt, die ÖVP bis heute NICHTS.  
   
   Im Detail:  Die Einmalzahlung für die 6 Windräder (rund 900.000 €) hat den Nachteil, dass 20 jährliche Zahlungen mit großer Wahrscheinlichkeit mindestens 400.000 € mehr eingebracht hätten.  Wir haben unsere Berechnungen dazu öffentlich gemacht (Homepage, Facebook) und auch dem Gemeinderat sowie den ZuschauerInnen am 2.9. in gedruckter Form verteilt.    Der von der ÖVP beauftragte „unabhängige“ Experte konnte keine einzige Zeile dieser Unterlagen widerlegen und stellte sogar ausdrücklich die hohe Qualität der Recherchen und Berechnungen fest. Leider durften wir diesmal nichts filmen, weil der Experte das nicht wollte.  
   Bis heute hat die ÖVP ihre eigenen Berechnungen nicht veröffentlicht. Ist das Transparenz?

   
   Die ÖVP stellt fest, dass unsere Überlegungen und Argumente „einseitig“ sind. Wo bleibt der Beweis für diese Behauptung? Wir warten noch immer auf fachliche Argumente.  
   In der Wirtschaft und besonders in der Finanzwirtschaft sprechen wir in der Regel von Wahrscheinlichkeiten, nicht von Sicherheiten.    
   Das hat die ÖVP auch nicht gestört, als in derselben Gemeinderatssitzung vom 2.9. über einen Kredit (800.000 €, für Erneuerung der Wasserleitungen) entschieden wurde.  Der „unabhängige“ Finanzexperte empfahl hier einen Kredit mit variablem Zinssatz über eine Laufzeit von 25 Jahren. Ein variabler Zinssatz bedeutet, dass sich der Prozentsatz der Zinszahlungen verändert. (Im konkreten Fall 3 Monats-Euribor + Aufschlag von 0,87 %-Punkten, wobei sich der 3 M-Euribor ändern kann). Für diese Unsicherheit gibt es eine „Belohnung“. Denn der variable Zinssatz ist zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses niedriger als ein Fixzinssatz. Bei einem Fixzinssatz gibt es keine Unsicherheiten, der Zinssatz ist eben fix.  Hätte  die ÖVP auf die sicherste Variante gesetzt, wäre z.B. ein Kredit mit Fixzinssatz (für 15 Jahre bei einer Laufzeit von 20 Jahren) voraussichtlich um 100.000 € teurer (rund 990.000 €) als die gewählte Variante mit variablem Zinssatz (rund 890.000 €) gekommen.  
   Bei den Einnahmen der Gemeinde von der Windkraftgesellschaft empfahl der Experte hingegen die Einmalzahlung (0,9 Mio €), obwohl die Variante einer 20jährigen Zahlung deutlich mehr Geld gebracht hätte (ca. 1,3 Mio € oder mehr, abhängig von der Inflation). Denn die Einmalzahlung sei nun einmal sicher. Wer könnte nämlich sagen, so das Argument der ÖVP, ob die Windkraftgesellschaft nicht eines Tages in Konkurs geht und die Gemeinde damit um die restlichen Jahreszahlungen umfällt. Dazu ergab eine Abfrage beim Kreditschutzverband, dass diese Gesellschaft mit einer Wahrscheinlichkeit von 99,48% seinen Zahlungsverpflichtungen nachkommen wird, also nicht ausfällt. Als zusätzliches Argument gegen eine Einmalzahlung wäre zu bemerken, dass im Falle eines möglichen Konkurses das Bestandsvermögen der Windkrafträder (ca. 29 Mio €) mit einem kalkulierten Jahresertrag von ca. 3.9 Mio € / Jahr zu verpfänden wäre.  
   Wir meinen, dass ein so geringes Risiko nicht einen so hohen Differenzbetrag (mindestens 400.000 € weniger bei Einmalzahlung) rechtfertigt. Die Sicherheit war also viel zu teuer erkauft.  
   Bei der Kreditaufnahme hingegen ist das Risiko viel höher (Zinssatzänderungen über 25 Jahre!), während der Unterschied zwischen den Varianten viel kleiner ist (rund 100.000 €).  
   Das Stimmverhalten der ÖVP ist und bleibt daher unlogisch.  Wirtschaftlich lässt sich dieses Verhalten nicht verstehen!    
   Wir können uns diese Entscheidungen nur so erklären, dass die ÖVP den Schuldenstand so niedrig wie möglich halten will. Denn die Höhe der Schulden kann jede/r sehen. Der Preis dafür sind entgangene Gewinne, die allerdings niemand sieht. Die Entscheidung erfolgte daher aus rein politischen Gründen, die Kosten dafür zahlen wir alle.  
   

Es scheint, als kratze die ÖVP alles Geld zusammen, das im Moment für sie auch nur irgendwie greifbar ist, um die explodierenden Schulden (es droht eine nahezu Vervierfachung der Schulden von 2,3 Mio auf über 8 Mio) zu minimieren.  Koste es die Bevölkerung und die finanzielle Zukunft der Gemeinde, was es wolle!


Zahlenmanipulation der ÖVP zur Begründung der zusätzlichen Kindergartenbetreuerin


Die Argumente der ÖVP sind haltlos, ihre Zahlen nachweislich falsch. Statt benötigten 200 Personalstunden pro Woche bleiben bei genauer
Recherche maximal 120 übrig!
Seit Herbst verkürzte Öffnungszeiten im Kindergarten!
Trotz 5.Betreuerin schließt der Kindergarten am Freitag um 15.00 (statt 17.00).


Flächenwidmung/Hausbau

Vortrag: Wo das Wohnen beginnt! - Bevor sie ein Grundstück kaufen, gibt es wichtige Rahmenbedingungen, die beachtet werden sollten. Dazu gibt es einen sehr interessanten Vortrag (kostenlos) am 26. November 2015 in St. Pölten: http://www.noe-gestalten.at/site/vortragsreihen


…für eine neue Gemeindepolitik

- Wir wollen unabhängig gestalten: Als Gemeinschaft engagierter Bürger von Ladendorf und ihrer Katastralgemeinden wollen wir mehr Farbe in die Gemeindepolitik bringen und unabhängig von Parteizwängen die besten Lösungen für ALLE Gemeindebürger erarbeiten.


- Meinungsvielfalt zulassen – DEIN Anliegen zählt: Wir verstehen uns als Sprachrohr ALLER Gemeindebürger, unabhängig von Alter, Bevölkerungsgruppe und Herkunft. Wir stehen für mehr Mitsprachemöglichkeiten in der Gemeinde. Schicke deine Wünsche an xxx@mut-ladendorf – deine Meinung ist uns wichtig!


- Handeln statt raunzen: Schluss mit Stillstand und Einfalt in der Gemeindepolitik. Wir wollen verkrustete Strukturen durchbrechen und die Zukunft vorausschauend gestalten.MUTig weiter denken!


- Weil uns unsere Gemeinde NICHT egal ist: Wir wollen mehr Vielfalt, Ideenreichtum und demokratische Strukturen in den Gemeinderat bringen und konstruktive, sachbezogene Lösungen im Sinne der Gemeinschaft herbeiführen – aus LIEBE zu Ladendorf.


- Zeitgemäßes Gemeindemanagement schaffen: Eine Gemeinde mit der Größenordnung von Ladendorf und ihren Katastralgemeinden braucht eine zeitgemäße und professionelle Führung, um eine moderne Verwaltung mit absoluter DIENSTLEISTUNGS-ORIENTIERUNG leisten zu können.



…für eine neue Wirtschaftspolitik

- Langfristige Konzepte zur Entwicklung von Ladendorfg: wir haben KEINE Angst vor Wachstum, aber Größe bedarf guter Konzepte zu Betriebsansiedlungen, Wohnräumen und Infrastruktur. Diesen Themen stellen wir uns MUTIG und professionell.

- Regionale Wirtschaft sinnvoll unterstützen: Noch verfügt die Gemeinde über eine Vielzahl an fleißigen Klein- und Mittelbetrieben. Diese müssen sinnvoll unterstützt werden und dürfen auch bei öffentlichen Aufträgen nicht übergangen werden. 

- Wirksame Maßnahmen für ein lebendiges Gemeindezentrum: Der Kern einer Gemeinde muss pulsieren! Wir wollen die Region rund um die Hauptstraße wieder zur Lebensader machen. 


…für eine neue Kultur- und Sozialpolitik

- Ehrenamtliches Engagement wertschätzen und fördern: Viele Gemeindebürger engagieren sich über Jahrzehnte in den verschiedensten Vereinen und Verbänden. Dieses gemeinnützige Engagement wollen wir DANKBAR unterstützen und fördern. Gemeindeverwaltung darf niemals den Einsatz von Freiwilligen verdrängen oder ersetzen.


- Zuagraste aus nah und fern aktiv in die Dorf- und Stadtgemeinschaft einbinden: Ladendorf läuft Gefahr, zur „Schläfergemeinde“ zu verkommen, wo keiner mehr den anderen kennt. MUTig sollen neue Möglichkeiten geschaffen werden, „alt Eingesessene“ mit „neu Zugezogenen“ in Kontakt zu bringen, zu vernetzen und damit die Dorf- und Stadtgemeinschaft zu stärken.


- Lebenslanges Lernen fördern: Wissen ist das Grundkapital jeder Gesellschaft. MUTig sollen daher außerschulische Bildung ausgebaut und koordiniert werden. Für mehr Lust auf lebenslanges Lernen!